Zukunft braucht Verantwortung

 
 

Kund*innen prüfen heute genau, woher Produkte kommen. Investor*innen bewerten Klimastrategien. Und Bewerber*innen fragen im Vorstellungsgespräch nach dem ökologischen Fußabdruck ihres künftigen Arbeitgebers. Nachhaltigkeit bestimmt mit, wie Unternehmen wahrgenommen und ausgewählt werden. Wer diesen Anspruch ignoriert, riskiert vielleicht nicht nur sein Image, sondern auch Teile seines Geschäfts.

Doch dieser Wandel braucht mehr als Regularien und Selbstverpflichtungen. Er entsteht vor allem durch Menschen, die verantwortungsvoll denken. Denn nachhaltiges Handeln lässt sich nicht verordnen. Es beginnt mit dem Verständnis dafür, wie Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig zusammenwirken. Und wo jede*r Einzelne ansetzen kann – im Beruf und im Alltag.

In den Angeboten der bbw-Gruppe wird Nachhaltigkeit praktisch erlebbar: Jugendliche erkunden die Wertschöpfungskette der Verpackungsindustrie und montieren Solaranlagen an bayerischen Schulen. Ein Naturschutzprojekt in Brasilien sensibilisiert Kinder und Jugendliche für den Umwelt- und Klimaschutz. Was sie dabei lernen, geht weit über Fachwissen hinaus: die Fähigkeit, in ihrem späteren Beruf Verantwortung nicht nur zu verstehen, sondern zu leben.

Nachhaltigkeit zum Anfassen

Leon (15) staunt, wie viel Arbeit in einem einzigen Blatt Papier steckt. Im „Papierhelden-Camp“ des bbw e. V. erleben Jugendliche, wie Berufsorientierung, Industrie und nachhaltiges Denken zusammenhängen. In Unternehmen sowie an der Hochschule München erhalten sie Einblicke in die moderne Papier- und Verpackungsproduktion – und erfahren, warum Nachhaltigkeit gerade in dieser Branche so wichtig ist.

Technologie trifft Verantwortung

„STEP“, das steht in diesem Fall für „Strategische Technologien für Europa“. In diesen Projekten beschäftigen sich Schüler*innen mit Technologien, die für die Zukunft des Kontinents voraussichtlich mitentscheidend sind: Solartechnik, Wasserstoff und Recycling. Über allem steht die Frage: Wie lässt sich technischer Fortschritt nachhaltig gestalten?

 
 

Naturschutz kennt keine Grenzen

Seit 1998 begeistert das Junior-Ranger-Programm im Nationalpark Bayerischer Wald Kinder und Jugendliche für Wildnis, Natur und Artenvielfalt – und stärkt die Akzeptanz von Schutzgebieten in der Region. Jetzt überträgt die bbw gGmbH das Erfolgskonzept auf Nationalparks in Brasilien. Mit dem Ziel, junge Menschen für den Naturschutz zu gewinnen und gleichzeitig durch nachhaltigen Tourismus neue Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung zu erschließen.

 
 

Nachhaltig­keit in der bbw-Gruppe

bbw-NACHHALTIGKEIT

Inklusion & Diversität

bbw-NACHHALTIGKEIT

Ökologie

bbw-NACHHALTIGKEIT

Produkte & Leistungen

Zertifikat im Nachhaltigkeits­management an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW)

Die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) stellt Unternehmen vor neue Pflichten – und viele Fach- und Führungskräfte vor die Frage: „Wie lässt sich Nachhaltigkeit konkret im Alltag umsetzen – und nicht nur auf dem Papier?“ Der berufsbegleitende Zertifikatskurs „Nachhaltigkeitsmanagement“ der HDBW liefert dafür das nötige Know-how. „Mit unseren Modulen vermitteln wir die Grundlagen nachhaltiger Entwicklung“, erklärt HDBW-Präsidentin Prof. Dr. Kerstin Fink. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich mit Strategien, Kreislaufwirtschaft, aktuellen Vorgaben und ethischen Führungskompetenzen.“

 

Entscheidend ist der Praxisbezug: Gearbeitet wird an realen Unternehmensfällen. Der Kurs zieht Fachleute aus unterschiedlichen Branchen an – von mittelständischen Betrieben bis zu Großunternehmen.

 

Wie unmittelbar der Nutzen sein kann, zeigt Florian Wiesenberger, Head of Finance und ESG Coordinator beim Elektronikunternehmen TDK Electronics: „Da ich kurzfristig die Verantwortung für die CSRD-Umsetzung in unserem Unternehmen übernommen habe, suchte ich nach einer Möglichkeit, mir in möglichst strukturierter und fundierter Weise Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit aufzubauen. Dieses Programm war genau richtig für mich." Inzwischen steuere er die CSRD-Umsetzung und die Koordination der verschiedenen Unternehmensbereiche mit Nachhaltigkeitsbezug „fundierter und mit mehr Sachverständnis“.