Wirtschaft
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Qualifizierung ist wesentliche Voraussetzung von Wettbewerbsfähigkeit. Märkte verändern sich schneller, Geschäftsmodelle entwickeln sich weiter und Anforderungen an Beschäftigte steigen kontinuierlich. Ob ein Unternehmen diese Veränderungen bewältigt, ob offene Stellen besetzt werden und ob Beschäftigte mithalten können – all das hängt davon ab, wie schnell und strukturiert es diese Aufgaben angeht. Wissen ist zu einer der wichtigsten Grundlagen geworden.

Diese Entwicklung stellt neue Anforderungen an berufliche Qualifizierung. Gefragt sind einerseits Konzepte, die digitale Kompetenzen aufbauen – und gleichzeitig zur Strategie eines Betriebs passen. Zudem sollten sie Beschäftigten passgenaue Entwicklungsperspektiven geben. Und im besten Fall so gestaltet sein, dass sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen.

Hier kommt die bbw-Gruppe ins Spiel: als Inhouse-Partner für Industrieunternehmen, als Beratungsnetzwerk für Branchen im Strukturwandel und als Wegbereiter in Berufsfeldern mit hohem Fachkräftebedarf.

Statement
 Sandra Stenger

Welche Themen bewegen Wirtschaft und Arbeitswelt – und wie reagiert die bbw‑Gruppe darauf? Unsere Vorstandsvorsitzende Sandra Stenger ordnet aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, wie die bbw‑Gruppe Lösungen gestaltet.

Weiterbildung, die mit dem Unternehmen wächst

Aus einem klassischen Verlag wird ein crossmediales Medienhaus. Die Inhouse-Spezialist*innen der bbw gGmbH unterstützen den Verlag Nürnberger Presse bei diesem Wandel – mit maßgeschneiderten Trainings für Führungskräfte, Beschäftigte und neue Kompetenzprofile.

 
 

Transfor­mation muss erlebbar werden

Im Siemens-Werk Leipzig begleitet die bbw gGmbH einen Veränderungsprozess, der weit über Technik hinausgeht. Mit Erlebnisstationen, Transformationslotsen und neuen Kommunikations­formaten unterstützt die bbw gGmbH dabei, den Wandel verständlich und konkret erfahrbar zu machen sowie die Mitarbeiter*innen aktiv einzubeziehen.

 
 

Wandel braucht Strategie, nicht nur Technologie

Mit dem Projekt „transform.by“ begleitet das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Unternehmen der bayerischen Automobil- und Zulieferindustrie durch einen tiefgreifenden Umbruch. Dabei geht es nicht nur um Technologien. Auch Führung, Personalentwicklung und der Umgang mit Veränderungen spielen eine wichtige Rolle.

KI-gestützter Ideenpool in der Berufs­beratung

Künstliche Intelligenz (KI) verändert nicht nur Berufe, sondern auch die Berufswahl. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat einen Prototyp evaluiert, der die Berufsberatung unterstützt. Der Ansatz zeigt, wie KI helfen kann – ohne den Menschen aus der Verantwortung zu nehmen.

 
 

Neue Wege in die KITA

Qualifizierungsangebote der bbw gGmbH und der bfz nutzen Potenzial in einem Berufsfeld, das dringend Fachkräfte benötigt. Sie eröffnen Menschen mit Berufserfahrung neue Perspektiven und stärken zugleich Familien sowie das Betreuungssystem.

JOBFACTORY – Zwanzig Jahre Personalarbeit in Österreich

Der österreichische Markt für Zeitarbeit und Personalvermittlung ist hart umkämpft. Die JOBFACTORY behauptet sich darin seit zwei Jahrzehnten: An ihren Standorten in Linz und Wels bringt sie Bewerber*innen und Unternehmen zusammen – von Handwerk und Technik über Industrie und Logistik bis hin zu Handel und kaufmännischen Tätigkeiten. „Seit 2005 begleiten wir Unternehmen sowie Bewerberinnen und Bewerber mit individuellen Lösungen rund um Personalfragen“, sagt Geschäftsführer Otto Seyrl. „Unser Ziel: für jede Anforderung die richtige Lösung finden – flexibel, nachhaltig und immer in vertrauensvoller Zusammenarbeit.“

 

Damit das „perfect Match“ gelingt, setzt das 20-köpfige Team auf verschiedene Konzepte: klassische Zeitarbeit, direkte Personalvermittlung oder Services in der Personaladministration. So finden jährlich Hunderte Kandidat*innen den passenden Arbeitgeber.

 

Wer die Gesellschaft nur mit Personalarbeit verbindet, wird überrascht: Mit einem eigenen Grünanlagenservice bietet das Unternehmen auch professionelle Garten- und Landschaftspflege für Firmen- und Privatkunden an.

TRAIN – Wandel gestalten, Menschen begleiten

Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist von Unsicherheit geprägt: Viele Branchen stecken in der Krise, Unternehmen verschieben Investitionen und treffen nur vorsichtig Entscheidungen. Gleichzeitig steigt der Druck auf die Firmen – sie müssen effizienter arbeiten, digitale Strukturen aufbauen, flexibler werden und ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig ausrichten. Stillstand ist dabei oft riskanter als Veränderung.

 

Seit ihrer Gründung 1999 begleitet die TRAIN Unternehmen bundesweit bei Umstrukturierungen – ob Personalabbau, -umbau oder -aufbau. Die TRAIN betreut Kleinbetriebe und den Mittelstand bis hin zu Großkonzernen. Rund 700 Projekte hat sie bisher umgesetzt und dabei knapp 30.000 Beschäftigte beraten und begleitet – bei Bedarf kann die TRAIN für die Umsetzung auf über 400 Standorte bundesweit zugreifen. Geschäftsführerin Simone Körner sagt: „Wir möchten ein verlässlicher Partner für nachhaltige Veränderungen sein – und Menschen begleiten, die in Zeiten wirtschaftlicher und technologischer Transformation neue Wege beschreiten.“

 

2026 beginnt auch für die TRAIN ein neues Kapitel: Nach 26 Jahren in Tapfheim bei Donauwörth verlegt das Unternehmen seinen Verwaltungs- und Bürositz nach Augsburg. „Dieser Schritt ist mehr als ein räumlicher Wechsel“, sagt Geschäftsführerin Anu Laisi. „Er ist Teil einer klaren strategischen Neuausrichtung, die die TRAIN noch näher an die industriellen Wertschöpfungsketten und unsere zentralen Partnerunternehmen bringt.“ Augsburg bietet dafür die Voraussetzungen: eine starke regionale Wirtschaft, einen breiten Talentpool und kurze Wege zu Unternehmen aller Größen.

HDBW – Nachwuchs für die digitale Wirtschaft

Die Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW) verbindet in ihren Studiengängen Wirtschaft, Technik und Digitalisierung. Als private, staatlich anerkannte Hochschule für angewandte Wissenschaften vermittelt sie praxisnahes Wissen und qualifiziert ihre Student*innen für die Anforderungen eines zunehmend KI-geprägten Arbeitsmarkts.

 

Die Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik sind eng mit der regionalen Wirtschaft verzahnt. In den englischsprachigen Masterstudiengängen spezialisiert die HDBW ihre Student*innen in Feldern wie Digital Business & Entrepreneurship, Digitale Fabrik und Industrie 4.0 oder Cyber Security – Qualifikationen, die auch internationalen Akademiker*innen einen attraktiven Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt eröffnen.

 

Jedes Jahr schließen rund 65 Bachelor- und 100 Masterstudent*innen ihr Studium an der HDBW ab, Tendenz steigend. Während die Bachelorstudent*innen nahezu vollständig aus Deutschland kommen, liegt der Anteil internationaler Student*innen in den Masterstudiengängen bei über 90 Prozent.