Die Welt
 im Wandel

 
 

Internationaler Wettbewerbsdruck, steigende Energiekosten, Demografie, Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Die Arbeitswelt unterliegt einem ständigen Wandel. Gleichzeitig fehlt es in vielen Branchen an Fachkräften. Deshalb überdenken Unternehmen, wie sie sich strukturieren, wen sie einstellen und wie sie ausbilden.

Dieser Umbruch lässt sich gestalten – mit beruflicher Qualifizierung, die vorausdenkt. Moderne Ausbildung verbindet digitale Lösungen mit flexiblen Lernformaten und schafft so Kompetenzen für die Fachkräfte von morgen. Individuelle Bildungsangebote stärken Menschen darin, Veränderungen sicher und souverän zu begegnen. Und professionelle Berufsvorbereitung schon im Heimatland erleichtert die internationale Fachkräftegewinnung.

Die bbw-Gruppe entwickelt für all diese Anforderungen praxisnahe Programme. Sie bildet Pflegekräfte aus. Sie eröffnet Menschen aus Afrika den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt. Und sie begeistert Kinder früh für Naturwissenschaft und Technik.

Die Baubranche bietet viele spannende Betätigungsfelder. 
Das „BaumanagerCamp“ will Schülerinnen und Schüler für das Bauingenieurwesen aus dem MINT-Bereich begeistern.

Feriencamp in der Bauindustrie

Pflege lernen. Zukunft sichern.

Das Berufsfeld Pflege verändert sich deutlich – getrieben durch Demografie, Fachkräftemangel, Digitalisierung, neue Versorgungsformen und höhere Qualitäts- und Kompetenzanforderungen. Sie braucht neue Qualifizierungswege und zusätzliches Personal – auch aus dem Ausland. Die bfz-Pflegeschulen reagieren darauf mit passgenauen Ausbildungs- und Anerkennungsangeboten.

 
 

Berufsorien­tierung 
im digitalen Zeitalter

Viele Jugendliche sehen ihrem ersten Praktikum mit Neugier entgegen, aber auch mit einer gewissen Unsicherheit. Der „Skill Trainer“ der Virtual Work Experience bereitet sie im virtuellen Raum auf typische Situationen im Betrieb vor. So wird Berufsorientierung greifbar, alltagsnah und zu einem sicheren ersten Schritt in die Arbeitswelt.

 
 

Einblicke 

vor Ort

Dieser Einblick führt durch unser Haus und zeigt, wie Bildung hier Tag für Tag erlebbar wird.

 
 

MINT beginnt 
mit Neugier

Wie entsteht Interesse an Technik, Naturwissenschaft und digitaler Welt? Die MINT-Angebote des bbw e. V. holen Kinder und Jugendliche genau dort ab, wo Fragen entstehen. Sie zeigen, wie aus Neugier Können wird – und wie junge Menschen Berufe kennenlernen, die für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend sind.

Fachkräfte bilden, bevor sie einreisen

Mit „Upskilling4Germany“ entsteht ein Modell, das internationale Fachkräfte schon im Herkunftsland auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet. Fachlernen, Sprachförderung und digitale Elemente greifen dabei ineinander und schaffen Kompetenzen nach deutschen Standards – besonders relevant für Branchen mit hohem Fachkräftebedarf wie das Gastgewerbe. Eine Idee, die sich problemlos auf viele Branchen übertragen lässt?

 
 

Damit Qualifi-kation nicht verloren geht

Deutschland braucht Fachkräfte. Gleichzeitig können viele Menschen mit Berufs- oder Studienabschlüssen aus dem Ausland hier nicht ohne Weiteres in ihrem Beruf arbeiten – sie müssen ihre Qualifikation erst nachweisen. Die Anerkennungsberatung Bayern (ABB) hilft dabei, dieses komplexe und zeitaufwendige Verfahren erfolgreich zu durchlaufen.

 
 

Ausbildung 
im digitalen Wandel

Wenn sich Ausbildung verändert, wandelt sich auch die Rolle der Ausbilder*innen. Das Netzwerk Q 4.0 unterstützt Berufsbildungspersonal dabei, digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen und Prozesse neu zu gestalten.

Unterstützung für junge Talente

10.000 Teilnehmer*innen und 222 Berufe – sogar Leichtflugzeugbauer*in ist dabei. Seit der Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung (AsA) 2021 begleitet der Fachbereich Jugend der bfz  tausende junge Menschen durch die Ausbildung – von Klassikern wie Kauffrau für Büromanagement bis zu Nischen, die kaum jemand auf dem Schirm hat. „Die AsA unterstützt Azubis ganz praktisch im Alltag: beim Lernen, bei der Prüfungsvorbereitung und beim Ausbau ihrer sozialen Kompetenzen. In Summe sind so schon über eine halbe Million gemeinsame Stunden zusammengekommen“, so Thomas Ziegler, Leiter Fachbereich Jugend.

 

Gleichzeitig setzen die bfz verstärkt auf digitale Werkzeuge: Mit dem Tool „KoJACK“ haben sie 2025 über 40.000 Online-Kompetenzfeststellungen durchgeführt, um persönliche und berufliche Stärken zu ermitteln. Neu ist „KoJACK Family": ein digitaler Fragebogen, der Eltern und Jugendlichen ins Gespräch bringt und Unterstützungsbedarfe sichtbar macht. Seit 2025 stehen zudem Virtuell Reality-Brillen an allen bfz-Standorten bereit, mit denen Jugendliche Berufe virtuell erleben und ihre Kompetenzen ermitteln können.

Zahlen und Fakten

junge Menschen begleitet

30.000

Berufsvorbereitung

6.000

25 Jahre „5-Euro-Business“ – Gründen mit Taschengeld

Fünf Euro Startkapital, ein Semester Zeit – und die Chance auf ein eigenes Unternehmen: Seit einem Vierteljahrhundert ermöglicht das Projekt „5-Euro-Business“ des bbw e. V. Student*innen bayerischer Hochschulen, Unternehmertum direkt auszuprobieren. Statt Theorie aus Lehrbüchern erleben sie Gründung am eigenen Projekt. In Teams von zwei bis vier Personen durchlaufen sie den gesamten Prozess – von der ersten Idee über die Produktentwicklung bis zu Marketing und Vertrieb.


Die Geschäftsideen sind so vielfältig wie die Gründer*innen selbst: In Regensburg entwickelte beispielsweise das Team „Glücksfunken“ ein Mitmach-Journal zur emotionalen Frühförderung von Kindern. In Augsburg erfand „Growpot“ einen modular ausziehbaren Blumentopf, der mit der Pflanze mitwächst. „Die Kreativität und der Ehrgeiz, mit denen die Studentinnen und Studenten ihr Vorhaben umsetzen, beeindrucken mich jedes Mal aufs Neue“, erzählt Lisa Bultmann, Projektleiterin „5-Euro-Business“. „Was die Teams mit nur fünf Euro und einer starken Vision auf die Beine stellen, zeigt, wie viel Potenzial in den jungen Menschen steckt.“ Begleitet werden die Teams von erfahrenen Business Mentors und den Gründerzentren der Hochschulen. Hauptförderer sind die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie in Bayern (bayme vbm).

Zahlen und Fakten

Teilnehmer*innen seit dem Jahr 2000

8

Hochschulen in Bayern